An einem Wintermorgen geht der Schlüssel nicht mehr vollständig ins Schloss, oder er steckt drin, dreht aber nicht. Die Funkfernbedienung wiederum scheint über Nacht an Reichweite verloren zu haben. Diese Ärgernisse sind real und kehren jedes Jahr mit der Kälte zurück — hier erfährst du, warum sie auftreten, und vor allem die richtigen Handgriffe, um die Lage nicht noch zu verschlimmern.
Ein Autoschloss ist nie perfekt dicht: Im Lauf der Zeit dringt durch Kondensation oder Regen etwas Feuchtigkeit ein. Solange die Temperatur über null bleibt, macht das keine Probleme. Sobald sie unter null fällt, gefriert das Wasser im Zylinder und bildet einen Eisfilm, der den Mechanismus blockiert — der Schlüssel kann sich dann weigern, vollständig einzudringen, oder er steckt, ohne sich drehen zu lassen. Das Phänomen tritt besonders häufig nach einer feuchten Nacht mit anschließendem plötzlichem Temperatursturz auf, und häufiger bei im Freien geparkten Fahrzeugen als in einer Garage.
Kälte verlangsamt die chemische Reaktion in einer Knopfzelle, was vorübergehend ihre Fähigkeit verringert, die volle Leistung abzugeben. Eine Fernbedienung, die im Herbst noch normal funktionierte, kann so bei den ersten großen Kälteeinbrüchen scheinbar über Nacht ausfallen, obwohl es sich schlicht um eine bereits geschwächte Batterie handelt, die die Kälte endgültig unzureichend macht. Ein weiterer möglicher Faktor: oxidierte oder feuchte elektrische Kontakte im Gehäuse, die die Signalübertragung stören — eher ein Wartungs- als ein reines Temperaturproblem, das Kälte und Winterfeuchtigkeit aber sichtbarer macht.
Heißes Wasser auf ein vereistes Schloss zu gießen oder darauf zu pusten, um es zu erwärmen, ist ein klassischer Fehler, der die Lage fast immer verschlimmert. Die Wärme lässt das Eis kurz schmelzen, aber das Wasser dringt dann tiefer in den Mechanismus ein und gefriert bei Kontakt mit der kalten Umgebungsluft fast sofort wieder — die Blockade kehrt zurück, oft schlimmer als zuvor. Besser ist ein spezielles Schloss-Enteisungsspray oder notfalls sparsam angewendeter reiner Ethanol, der den Gefrierpunkt senkt, ohne neue Feuchtigkeit einzubringen.
Der riskanteste Reflex bei einem vereisten Schloss ist, den Schlüssel mit Gewalt zu drehen. Das durch den Widerstand des vereisten Mechanismus geschwächte Metall kann im Zylinder glatt abbrechen — aus einer einfachen Winter-Unannehmlichkeit wird so ein deutlich ernsteres Problem, mit einem im Schloss festsitzenden Schlüsselfragment. Hat ein Enteisungsmittel nach ein oder zwei Versuchen ohne Kraftanwendung nicht geholfen, ist es besser, aufzuhören und einen Kfz-Schlüsseldienst zu rufen, statt weiter zu insistieren.
Ein Profi verfügt über passendes Werkzeug, um den Mechanismus aufzutauen und zu befreien, ohne ihn zu beschädigen, oder um einen bereits im Zylinder abgebrochenen Schlüssel zu entfernen, ohne das gesamte Schloss ersetzen zu müssen. Das gilt auch, wenn die Fernbedienung selbst nach einem Batteriewechsel keine Reaktion zeigt: Das Problem kann dann an einem Synchronisationsfehler oder einem tiefergehenden elektronischen Defekt liegen, der eine professionelle Diagnose statt eines einfachen Batteriewechsels erfordert.
DKP-Techniker sind das ganze Jahr im Einsatz, auch für spezifisch winterliche Pannen: Befreien eines vereisten Schlosses, Entfernen eines im Zylinder abgebrochenen Schlüssels, Austausch oder Neuprogrammierung einer defekten Fernbedienung. Der Einsatz erfolgt direkt dort, wo sich das Fahrzeug befindet, mit passendem Werkzeug, um einen durch Kälte bereits geschwächten Mechanismus nicht zusätzlich zu belasten. Wie bei jedem Einsatz wird ein Kostenvoranschlag vor der Anfahrt mitgeteilt.
Vereistes Schloss, im Zylinder abgebrochener Schlüssel oder launische Fernbedienung diesen Winter? Kontaktiere DKP für einen kostenlosen Kostenvoranschlag und einen schnellen Einsatz, in Deutschland, Frankreich, Belgien, den Niederlanden und Spanien. +33 6 16 26 62 26 (Frankreich) oder +32 491 49 82 93 (Belgien).
DKP intervient en urgence 24h/24 pour tout problème de clé véhicule, partout en France et Belgique.
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